O’zapft is – Start in die Rumtopfsaison

Randvoll ist der Topf mit Alkohol und Früchten.  Das Fassungsvermögen liegt  bei ca. 7 l.  Ich schätze mal  das wird bis weit ins Frühjahr reichen. Jedes Jahr zum 1.  Advent wird der selbst gemachte Rumtopf angestochen. Und so war es am Sonntag mal wieder es soweit. Lecker besonders mit Eis. Die Früchte sind total mit Alkohol vollgesaugt, das Rumaroma kommt gut zur Geltung.

Mit so einem Rumtopf hat man ja das halbe Jahr zu tun. Umso größer ist der Genuß dann, wenn man endlich davon naschen kann. Im Mai/Juni geht es los mit Erdbeeren, dann folgen Sauerkirschen, Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Pflaumen. Ich habe dieses Jahr nur Erdbeeren und Pflaumen dran, an Exoten sind es dieses Mal Physalis, Ananas, Pfirsich und Aprikosen.

Und so geht man vor: Früchte waschen und ggf. klein schneiden. Man setzt immer die Hälfte an Zucker und genau die gleiche Menge an Alkohol zu, wie man Früchte hat. Also bei 1 kg Erdbeeren kommen 500 g Zucker und 1 l Rum hinzu. Hier verwende ich immer den 54 %igen Pott-Rum. Das Ganze gut umrühren und warten bis die nächsten Früchte reif sind.

Während der Reifung darauf achten, dass möglichst keine Früchte oben treiben, da diese sonst schimmeln können. Legt man einen Plastedeckel drauf, kann man die Früchte ganz gut unten halten. Ca. 4 Wochen vor Anstich, noch einen Schluck Wodka zum Aufpeppen reingießen. Dann bleibt nur noch Abzuwarten bis die Adventszeit naht und fertig ist der Genuß.

rumtopf

Rumtopf – romkrukke

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