Hühnerbrühe

Eine Brühe selbst herzustellen, stellte ich mir immer ziemlich aufwendig vor, weshalb ich es auch nie versuchte. Doch da sie eine sehr gute Grundlage für Geflügelgerichte, Suppen oder Fonds  bildet, man sie aber auch pur als Vorspeise oder als stärkende Kost bei Krankheit essen kann, habe ich es mal versucht.

Ein Suppenhuhn und Suppengrün waren schnell gekauft. Fehlte nur noch der geeignete Topf. Der größte, den ich hatte, fasste 4 l. Es wurde also knapp, so dass ich die Brühe nur mit 2, statt mit 2,5 l  kaltem Wasser ansetzte. Das Huhn ließ ich ganz, das Suppengrün schnitt ich in Stücke und alles ab in den Topf. Wasser drauf und Hitze an. So köchelte es ca. 4 h vor sich hin. Das Huhn guckt zwar noch etwas aus dem Wasser. Aber nach der Hälfte der Zeit, drehte ich es dann um.

Die Brühe war extrem fett, da ich sie ja mit zu wenig Wasser angesetzt hatte. So habe ich, nachdem ich das Huhn herausgenommen hatte, noch 1 l Wasser dazugegeben. Und es ist perfekt so. Jedenfalls weiss ich jetzt, dass Brühe gar nicht aufwendig ist und man eine Menge damit anfangen kann. Das Fleisch wurde dann vom Knochen gelöst und in einer Schale im Kühlschrank zwischengelagert.  Daraus habe ich dann ein leckeres Hühnerfrikassee gekocht. Aber dazu ein anderes Mal mehr.

huhnerbruhe

Hühnerbrühe – hønsekraft

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