Gnadenbrot für ein Korallenbäumchen

Wer hat nicht schon solch ein hübsch anzuschauendes Korallenbäumchen geschenkt bekommen oder sich selbst gekauft. Gerade zum Herbst hin, gibt es sie vermehrt zu kaufen und die schönen runden, orangeroten Früchte lachen einen an, so dass man schwerlich dran vorbeigehen kann. Meine letzten Erfahrungen mit dem Korallenbäumchen sind schon ewig her. Ich kann mich aber noch daran erinnern, dass die Früchte ziemlich schnell runzlig wurden und abfielen. Der Traum vom herbstlichen Farbtupfer in der Wohnung war ausgeträumt.

Darum war ich auch nicht gerade begeistert, als mir wieder so ein Ding angedreht wurde. Und zu Recht. Schnell zeigten sich die üblichen Symptome wie Schrumpeln und Abfallen der Früchte. Würde ich die Pflanze in der Wohnung lassen, würden auch noch die Blätter abfallen. Zum Glück fand ich heraus, dass diese Pflanze am liebsten Temperaturen von 8 – 10 Grad zum Überwintern hat. Da ich die Wohnung an sich gerne warm habe, wollte ich des Korallenbäumchens zuliebe auch nicht darauf verzichten. Also wurde es kurzerhand nach draußen auf den Balkon verfrachtet, wo es jetzt sein Gnadenbrot bekommt und prächtig gedeiht, keine Anzeichen von Schrumpeln, geschweige denn vom Abwurf der Früchte hat.

Da der Herbst bisher sehr mild ist, wird es wohl auch noch länger leben, als es in der warmen Wohnung je geschafft hätte. Ich hoffe, dass ich es über den Winter bekomme. Doof nur, dass die Korallenbäumchen als Zimmerpflanzen verkauft werden, so dass viele der schnelle Hitzetod ereilt. Das hat auch so eine giftige Pflanze wie das Korallenbäumchen nicht verdient.

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Korallenbäumchen – korallsøtvier

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