Aprikosenkuchen (schwer verdient)

Beim Durchblättern meines Rezepteordners stieß ich auf einen Kuchen, den ich vor einiger Zeit schon mal gebacken hatte. Aprikosenkuchen. Geht schnell, schmeckt lecker. Zutaten wie Mehl, Zucker und Butter waren noch im Haus. Also brauchte ich nur noch die Aprikosen (leider aus der Dose) kaufen. Doch beim Vermischen der Zutaten kam es dann zum Kampf zwischen Mensch und Teig. Auf 250 g Mehl, 250 g Butter,  7,5 g Backpulver und 225 g Zucker kamen nur 3 Eier, 20 ml Amaretto, Rum oder was man mag. Bisschen wenig Flüssigkeit. Der Teig wickelte sich nur so um den Mixer, saugte sich förmlich in ihn hinein. Mist, war das das letzte Mal auch so? Keine Ahnung. Ist ja jetzt auch egal, ich musste jetzt mit dem Teig kämpfen. Ich ging dann bald zur „Wie zu Omas Zeiten“-Methode über und rührte den Teig mit der Hand, was mein heute geleistetes Fitnesstraining war. Uff.

Als der Teig durch Zugeben von etwas Milch einigermaßen gebändigt war, rührte ich noch 100 g Schokoraspel und 50 g gehackte Mandeln unter. Die Hälfte des Teigs in eine Springform verteilen und die Aprikosenhälften darauf verteilen. Sieht aus wie aufgeschlagene Eier irgendwie.

Die andere Hälfte dann drübergeben, was sich bei der zähen Konsistenz als sehr mühselig herausstellte. Die Mühe wurde aber belohnt, denn nach 60 Minuten bei 155° (Umluft) kam doch noch der leckere Kuchen raus, an den ich mich erinnert hatte.

Aprikosenkuchen – aprikoskake

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